Höhenstufen, Vegetation und Verbreitung

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[Bearbeiten] Biogeographie

Die Biogeographie beschäftigt sich mit der logischen und stammesgeschichtlichen Unterteilung der Landmasse in 8 Bereiche anhand der Entwicklung, Verwandtschaft und Verbreitung von Flora und Fauna. Die Biogeographie ist somit als Schnittstelle zwischen Biologie und Geographie zu verstehen. Weitere Infos zur Biogeographie gibt es unter Wikipedia - Biogeographie

Die heutige Landmasse ist in folgende Bereiche unterteilt:

Die Holoarktis stellt keinen eigenen Bereich, sondern beschreibt das Gebiet der Nearktis UND Paläarktis. Da sich Nordamerika erst relativ spät vom Eurasischen Kontinent (Superkontinent Laurasia) getrennt hat, konnte ein Artenaustausch bzw eine gemeinsame Entwicklung relativ lange stattfinden. Entgegen landläufiger Ansicht ist Suedamerika erst in relativ junger Zeit mit Nordamerika zusammengestoßen und hatte bis dahin eine separate Entwicklung der Fauna und Flora.

  • Paläarktis

nördliche, nicht tropische Landmasse der alten Welt. Die Paläarktis umfasst ganz Europa einschl. Nordafrika bis zum Suedrand Sahara, seitliche Ausdehnung ganz Russland, Mongolei bis runter nach Suedchina und alle in diesem Bereich liegenden Inseln. Nicht zur Paläarktis gehören der indische Subkontinent und die arabische Halbinsel.

  • Nearktis

Landmasse Grönlands und der nördlichen neuen Welt bis nach Nord-Mexiko.

Tropen und Subtropen der alten Welt: Afrika bis Sahara, Suedost-Asien und Polynesien.

Afrika ab Sued-Sahara, einschl. Madagaskar

Suedamerika bis Nord-Mexiko

(lat. australis = suedlich) umfasst nur Australien bis Tasmanien und stellt den isoliertesten Bereich.

nur der Kontinent Antartika.

auch Kapflora und Kapensis, der kleinste Bereich, an der Suedspitze Afrikas gelegen.


[Bearbeiten] Höhenstufen

Als Höhenstufen werden Form und Ausprägung der Flora und Fauna in Abhängigkeit zur Höhe ueber NN (Normal-Null, Meeresspiegel) bezeichnet.

In Mitteleuropa unterscheidet man folgende Höhenstufen:

Tieflagen mit hohen Durchschnittstemperaturen, z.B. norddeutsche Tiefebene, sehr Rotbuchen reich: Buchenwälder, verbreitet in Reinbeständen als (potenziell natürliche) zonale Vegetation, auf trockenen oder nassen Böden Eichenwälder, auch mit Waldkiefer.

150 m bis 200 m, Buchenwälder, Eichenwälder, sehr divers.

ab 200, 300 m im nördlichen Mitteleuropa, im südlichen ab 600 m, Buchenwälder mit zunehmender Weißtanne,

ab 500 oder 900 m, bereits geringere Durchschnittstemperatur, aber noch mild durch Kaltluftabfluss, in Mulden und Tälern dagegen kontinentaler mit deutlicher Frostgefahr (Kaltluftseen), Rotbuche deutlich zurückgedrängt, zunehmend Nadelgehölze wie Fichte, in azonalen Vegetationseinheiten auch schon ein deutlich sichtbarer Wandel.

Rotbuche nur noch sehr vereinzelt an günstigsten Standorten (z.B. Westalpen), ansonsten ungünstig und ähnlich den borealen Wäldern mit Fichte, Zirbelkiefer, Krüppelwuchsformen (Nana-Sorten (Zwergsorten)), Waldgrenze.

Waldfrei, Matten, alpine Rasen, Staudenfluren.

Schneebedeckt, überwiegend Flechten und Moose, nur noch einzelne höhere Pflanzen

[Bearbeiten] Vegetationsformen

[Bearbeiten] Lebensraum




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