Schadameisen

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Der Begriff der "Schadameise" entstammt der Tatsache, dass Ameisen in Haus und Garten meist weniger gern gesehen sind. Besonders einige Arten der Wegameisen gelten oft als Schädlinge, da z. B. die Schwarze Wegameise auf der Suche nach zuckerhaltiger Nahrung auch manchmal in Wohnräume vordringt. Ihre Bautätigkeit in den Fugen von Gehwegplatten ist dagegen eher lästig als schädlich zu bezeichnen.

Wegameisen ernähren sich zum großen Teil vom Honigtau der Blattläuse. Um diese Nahrungsquelle zu erhalten, schützen die Ameisen die Blattlauskolonien, indem sie Fressfeinde bekämpfen und vertreiben. Ein wesentlich ernsterer Schädling ist die weltweit verschleppte Art Monomorium pharaonis (Pharaoameise). Sie baut ihre Nester in versteckte Ritzen in menschlichen Behausungen und ist nur schwer zu bekämpfen. Einige Arten, speziell Rossameisen (Camponotus sp.), bauen ihre Nester im Totholz und können dadurch auch als Holzschädlinge auftreten.

Hierbei kann zwischen mehreren Ebenen der Schädigung unterschieden werden, die sich nicht gegenseitig ausschließen:

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Liste von "Schadameisen" in Mitteleuropa

[Bearbeiten] Invasive Arten

Hier sollen nur die wichtigsten Arten erwähnt werden, diese wären:

Für eine weiter gehende Auflistung siehe Invasive Arten

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise




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