Ameisen wachsen: Unterschied zwischen den Versionen

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Nein, Ameisen haben nach dem Schlupf aus der Puppe bereits ihre endgültige Körpergröße erreicht. Aufgrund des harten Exoskeletts können Ameisen (wie alle anderen Insekten auch) nicht weiter wachsen. Sie müssten sich häuten, aber Häutungen kommen bei fertig ausgebildeten Ameisen nicht vor.
 
Nein, Ameisen haben nach dem Schlupf aus der Puppe bereits ihre endgültige Körpergröße erreicht. Aufgrund des harten Exoskeletts können Ameisen (wie alle anderen Insekten auch) nicht weiter wachsen. Sie müssten sich häuten, aber Häutungen kommen bei fertig ausgebildeten Ameisen nicht vor.
Die einzigen Stadien im Leben einer Ameise, die wachsen und sich häuten, sind die 3-4 Larvenstadien. Die Häutung des letzten Larvenstadiums zur Puppe und die Häutung der Puppe zur Imago gehen ohne Wachstum vonstatten.
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Die einzigen Stadien im Leben einer Ameise, die wachsen und sich häuten, sind die 3-5 Larvenstadien. Die Häutung des letzten Larvenstadiums zur Puppe und die Häutung der Puppe zur Imago gehen ohne Wachstum vonstatten.
  
 
Vor allem die ersten Arbeiterinnen einer Ameisenkolonie werfen die Frage auf, ob sie noch größer werden, da diese im Vergleich zu ihren später schlüpfenden Schwestern relativ klein sind. Es handelt sich dabei aber um [[Pygmäen]], das sind kleine Arbeiterinnen, die meist nur in der Gründungsphase vorkommen. Aber auch Pygmäen können nicht wachsen!
 
Vor allem die ersten Arbeiterinnen einer Ameisenkolonie werfen die Frage auf, ob sie noch größer werden, da diese im Vergleich zu ihren später schlüpfenden Schwestern relativ klein sind. Es handelt sich dabei aber um [[Pygmäen]], das sind kleine Arbeiterinnen, die meist nur in der Gründungsphase vorkommen. Aber auch Pygmäen können nicht wachsen!
 
Möglicherweise liegt der Grund, aus welchem Pygmäen entstehen, in der Ernährung der ersten Larven: Diese werden von den gründenden Königinnen "nur" mit proteinhaltigen Drüsensekreten gefüttert, nicht wie von den Arbeiterinnen mit Eiweißen von Beutetieren. Bei Lasius niger wurde allerdings auch festgestellt, dass aus den Erstlingseiern immer Pygmäen entstehen, auch wenn man die Eier in größere Völker mit besserer Ernährungslage bringt, siehe [[Pygmäen]].
 
Möglicherweise liegt der Grund, aus welchem Pygmäen entstehen, in der Ernährung der ersten Larven: Diese werden von den gründenden Königinnen "nur" mit proteinhaltigen Drüsensekreten gefüttert, nicht wie von den Arbeiterinnen mit Eiweißen von Beutetieren. Bei Lasius niger wurde allerdings auch festgestellt, dass aus den Erstlingseiern immer Pygmäen entstehen, auch wenn man die Eier in größere Völker mit besserer Ernährungslage bringt, siehe [[Pygmäen]].

Version vom 13. September 2007, 13:28 Uhr

Oft wird in Ameisenforen die Frage gestellt, ob die Imagines im Ameisenstaat noch wachsen werden.

Nein, Ameisen haben nach dem Schlupf aus der Puppe bereits ihre endgültige Körpergröße erreicht. Aufgrund des harten Exoskeletts können Ameisen (wie alle anderen Insekten auch) nicht weiter wachsen. Sie müssten sich häuten, aber Häutungen kommen bei fertig ausgebildeten Ameisen nicht vor. Die einzigen Stadien im Leben einer Ameise, die wachsen und sich häuten, sind die 3-5 Larvenstadien. Die Häutung des letzten Larvenstadiums zur Puppe und die Häutung der Puppe zur Imago gehen ohne Wachstum vonstatten.

Vor allem die ersten Arbeiterinnen einer Ameisenkolonie werfen die Frage auf, ob sie noch größer werden, da diese im Vergleich zu ihren später schlüpfenden Schwestern relativ klein sind. Es handelt sich dabei aber um Pygmäen, das sind kleine Arbeiterinnen, die meist nur in der Gründungsphase vorkommen. Aber auch Pygmäen können nicht wachsen! Möglicherweise liegt der Grund, aus welchem Pygmäen entstehen, in der Ernährung der ersten Larven: Diese werden von den gründenden Königinnen "nur" mit proteinhaltigen Drüsensekreten gefüttert, nicht wie von den Arbeiterinnen mit Eiweißen von Beutetieren. Bei Lasius niger wurde allerdings auch festgestellt, dass aus den Erstlingseiern immer Pygmäen entstehen, auch wenn man die Eier in größere Völker mit besserer Ernährungslage bringt, siehe Pygmäen.