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In einer Kolonie kann man zuerst einmal die Geschlechter der Ameisen unterscheiden. Die weiblichen Ameisen sind ständig in der Kolonie und sichern deren Fortbestand. Die Männchen ("Drohnen" ist bei Ameisen ungebräuchlich) sind bei den meisten Arten nur temporäre Nestbewohner, die nur zur Begattung von Jungköniginnen vorhanden sind.
 
In einer Kolonie kann man zuerst einmal die Geschlechter der Ameisen unterscheiden. Die weiblichen Ameisen sind ständig in der Kolonie und sichern deren Fortbestand. Die Männchen ("Drohnen" ist bei Ameisen ungebräuchlich) sind bei den meisten Arten nur temporäre Nestbewohner, die nur zur Begattung von Jungköniginnen vorhanden sind.
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bilden die mit Abstand zahlreichste Kaste im Ameisenstaat. Sie übernehmen alle nur erdenklichen Aufgaben wie die Nahrungssuche, die Brutpflege, den [[Nest]]bau, die Verteidigung und die Versorgung ihrer Mutter, der Königin. Obgleich alle Arbeiterinnen weiblich sind, legen sie im Allgemeinen keine Eier. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. Von Arbeiterinnen abgelegte Eier werden häufig als Nahrung verwendet. Sollten sich die Eier ungewöhnlicher Weise doch entwickeln, entstehen daraus aber nur Männchen, da die Eier unbefruchtet sind. Dies kann geschehen, wenn die Königin der Kolonie gestorben ist.
 
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sind normalerweise größer als die Arbeiterinnen und sind sofort durch den größeren [[Thorax]] (der mittlere Abschnitt des Ameisenkörpers) erkennbar - dies liegt an der Flugmuskulatur der Königin. Die Gaster ist normalerweise auch größer als die  der Arbeiterinnen, da sie umfangreiche Eierstöcke ([[Ovarien]]) enthält. Sobald die Königin beim Hochzeitsflug begattet wurde, wirft sie, zurück am Boden, in der Regel ihre Flügel ab und sucht sich eine geeignete Stelle für die Kolonie[[gründung]]. Sobald die Königin eine neue Kolonie gegründet hat, ist ihr alleiniger Job, viele Ameisen zu „produzieren“, seien es Arbeiterinnen, Männchen oder zukünftige Königinnen. Königinnen leben im Vergleich zu den Arbeiterinnen und Männchen ungemein lange und legen in ihrem Leben Tausende, ja sogar Millionen Eier. Eine Königin der Art ''[[Lasius niger]]'' wurde beispielsweise in Gefangenschaft ganze 29 Jahre alt!
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sind normalerweise größer als die Arbeiterinnen und sind sofort durch den größeren [[Thorax]] (der mittlere Abschnitt des Ameisenkörpers) erkennbar - dies liegt an der Flugmuskulatur der Königin. Die Gaster ist normalerweise auch größer als die  wirft sie, zurück am Boden, in der Regel ihre Flügel ab und sucht sich eine geeignete Stelle für die Kolonie[[gründung]]. Sobald die Königin eine neue Kolonie gegründet hat, ist ihr alleiniger Job, viele Ameisen zu „produzieren“, seien es Arbeiterinnen, Männchen oder zukünftige Königinnen. Königinnen leben im Vergleich zu den Arbeiterinnen und Männchen ungemein lange und legen in ihrem Leben Tausende, ja sogar Millionen Eier. Eine Königin der Art ''[[Lasius niger]]'' wurde beispielsweise in Gefangenschaft ganze 29 Jahre alt!
  
 
[[Kategorie:Fachbegriffe]]
 
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Version vom 14. November 2018, 11:12 Uhr

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Welche Aufgaben und Merkmale haben die verschiedenen Ameisen?

In einer Kolonie kann man zuerst einmal die Geschlechter der Ameisen unterscheiden. Die weiblichen Ameisen sind ständig in der Kolonie und sichern deren Fortbestand. Die Männchen ("Drohnen" ist bei Ameisen ungebräuchlich) sind bei den meisten Arten nur temporäre Nestbewohner, die nur zur Begattung von Jungköniginnen vorhanden sind.

Die Männchen: spielen nur eine kleine, aber sehr bedeutende Rolle im Leben: Die Begattung einer Jungkönigin während des Hochzeitsfluges. Sobald sie diese Aufgabe durchgeführt haben, sterben sie meistens innerhalb weniger Tage nach einem sehr kurzen Leben, das nur einige Wochen oder Monate gedauert hat. Männchen entwickeln sich aus unbefruchteten Eiern.

Bei den weiblichen Ameisen gibt es zwei eindeutige Kasten: Die Arbeiterinnen und die Königinnen. Bei vielen Arten sind Unterkasten der Arbeiterinnen vorhanden: Minor- und Majorarbeiterinnen und Soldaten oder besser: Soldatinnen. Die Soldaten sind große Arbeiterinnen, die häufig einen vergrößerten Kopf und stark ausgeprägte Mandibeln besitzen. Ihre Hauptaufgabe ist die Verteidigung des Nestes.

Die Arbeiterinnen: bilden die mit Abstand zahlreichste Kaste im Ameisenstaat. Sie übernehmen alle nur erdenklichen Aufgaben wie die Nahrungssuche, die Brutpflege, den Nestbau, die Verteidigung und die Versorgung ihrer Mutter, der Königin. Obgleich alle Arbeiterinnen weiblich sind, legen sie im Allgemeinen keine Eier. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. Von Arbeiterinnen abgelegte Eier werden häufig als Nahrung verwendet. Sollten sich die Eier ungewöhnlicher Weise doch entwickeln, entstehen daraus aber nur Männchen, da die Eier unbefruchtet sind. Dies kann geschehen, wenn die Königin der Kolonie gestorben ist. der Arbeiterinnen, da sie umfangreiche Eierstöcke (Ovarien) enthält. Sobald die Königin beim Hochzeitsflug begattet wurde, Die Königinnen: sind normalerweise größer als die Arbeiterinnen und sind sofort durch den größeren Thorax (der mittlere Abschnitt des Ameisenkörpers) erkennbar - dies liegt an der Flugmuskulatur der Königin. Die Gaster ist normalerweise auch größer als die wirft sie, zurück am Boden, in der Regel ihre Flügel ab und sucht sich eine geeignete Stelle für die Koloniegründung. Sobald die Königin eine neue Kolonie gegründet hat, ist ihr alleiniger Job, viele Ameisen zu „produzieren“, seien es Arbeiterinnen, Männchen oder zukünftige Königinnen. Königinnen leben im Vergleich zu den Arbeiterinnen und Männchen ungemein lange und legen in ihrem Leben Tausende, ja sogar Millionen Eier. Eine Königin der Art Lasius niger wurde beispielsweise in Gefangenschaft ganze 29 Jahre alt!