Bearbeiten von „Lasius umbratus“

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| WissName        = Lasius umbratus
 
| WissName        = Lasius umbratus
 
| Gattung          = Lasius
 
| Gattung          = Lasius
| Untergattung    = Chthonolasius
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| Untergattung    = Chtonolasius
 
| Unterfamilie    = Formicinae
 
| Unterfamilie    = Formicinae
 
| Art              = umbratus
 
| Art              = umbratus
| Bild            = Lasius umbratus.jpg
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| Bild            = DSCF4750.JPG
| Bildbeschreibung =  
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| Bildbeschreibung = ''Lasius umbratus'' Königin mit getöteter Wirtsarbeiterin
| Verbreitung = Europa
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| Heimat          = Europa
| Habitat          = von der Wirtsart abhängig
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| Habitat          =  
| Gruendung        = [[Gründung#Die abhängige Koloniegründung durch temporären Sozialparasitismus|sozialparasitär]]
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| Gruendung        = Gründung{{!}}sozialparasitär
| Koeniginnen      = [[Monogynie|monogyn]], lt. Seifert 2007 eventuell auch [[Oligogynie|oligogyn]]
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| Koeniginnen      = oligogyn
 
| maxKolo          =  
 
| maxKolo          =  
 
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'''''Lasius umbratus''''', auch '''Gelbe Schattenameise''' genannt, gehört zur Gattung ''[[Lasius]]'' innerhalb der [[Formicinae|Schuppenameisen]]. Die Art wird zur [[Gründung#Die abhängige Koloniegründung durch temporären Sozialparasitismus|sozialparasitären]] Untergattung ''Chthonolasius'' gezählt.
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'''''Lasius umbratus''''' oder auch ''Gelbe Schattenameise''genannt, gehört zur Gattung [[Lasius]] innerhalb der [[Formicinae]]. Sie wird zur Untergattung ''Chtonolasius'' gezählt.
  
 
== Verbreitung und Lebensraum ==
 
== Verbreitung und Lebensraum ==
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Spanien bis Skandinavien und Kasachstan. In Mitteleuropa kann ''L. umbratus'' überall auf offenen Flächen, aber auch in Gehölzen und Wohngebieten vorkommen, nur extrem trockene sowie sehr feuchte Habitate werden nicht besiedelt. Bedingung für die Ansiedlung junger Königinnen ist die Anwesenheit einer der Wirtsarten.
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Das verbreitunsgebiet erstreckt sich von Spanien bis Skandinavien und Kasachstan. In Mitteleuropa kommt sie überall auf offenen Flächen, aber auch in Gehölzen vor. Dabei besiedelt sie auch Siedlungsgebiete und meidet nur extrem trockene, sowie sehr feuchte Habitate. Wichtig für die Ansiedlung junger Königinnen ist das Vorhandensein geeigneter Wirtsnester, da ''Lasius umbratus'' [[Gründung|sozialparasitär]] gründet.
  
 
== Lebensweise ==
 
== Lebensweise ==
Die Gelbe Schattenameise lebt oft in [[Trophobiose]] mit [[Wurzelläusen]], wodurch der Hauptteil des Nahrungsbedarfs gedeckt wird.
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Die Gelbe Schattenameise lebt oft in [[Trophobiose]] mit Wurzelläusen, wodurch der Hauptteil des Nahrungsbedarfs gedeckt wird.
Der Nestkern besteht zum Teil aus recht dünnwandigen Kammern, die von Pilzhyphen verfestigt werden.  
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Der Nestkern besteht zum Teil aus recht dünnwändigen Kammern, die mit Sekret verfestigt wurden.  
  
 
== Koloniegründung ==
 
== Koloniegründung ==
[[Datei:DSCF4750.JPG|thumb|left|''Lasius umbratus'' Königin mit getöteter Wirtsarbeiterin]] Die Weibchen schwärmen zusammen mit den Männchen zwischen Ende Juni und Ende September an schwülwarmen Nachmittagen bis in die ersten Nachtstunden hinein und versuchen, nachdem sie sich in der Nähe der Mutterkolonie gepaart haben, so schnell wie möglich ein Wirtsnest zur [[Gründung#Die abhängige Koloniegründung durch temporären Sozialparasitismus|sozialparasitären]] Gründung zu finden. Als Wirte können ''[[Lasius niger]]'', ''[[Lasius brunneus]]'' oder ''[[Lasius platythorax]]'' dienen, ''[[Lasius psammophilus]]'' kommt wahrscheinlich auch in Frage. Vor dem Eindringen in die Wirtskolonie muss die Jungkönigin zuerst eine Arbeiterin der Wirtsart töten, um Duftstoffe von deren Oberfläche auf sich selbst übertragen zu können. Auch werden die zerstückelten Reste noch eine Weile in den Mandibeln getragen, was die Täuschung der Angehörigen der Wirtskolonie anscheinend zusätzlich erleichtert. Unmittelbar nach dem erfolgreichen Eindringen in das Wirtsnest wird die neue Königin durch die Arbeiterinnen stark umsorgt und gefüttert, so dass sie nach etwa zwei Wochen mit der Eiablage beginnt. Die alte Königin wird entweder vom Sozialparasiten oder in Folge von dessen Bevorzugung von den eigenen Arbeiterinnen getötet.
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Die Weibchen schwärmen, zusammen mit den Männchen zwischen Ende Juni und Ende September, an schwülwarmen Nachmittagen bis in die ersten Nachtstunden hinein und versuchen, nachdem sie sich in der Nähe der Mutterkolonie gepaart haben, so schnell wie möglich ein Wirtsnest zu finden. Als Wirte können ''[[Lasius niger]]'', ''[[Lasius brunneus]]'' oder ''[[Lasius psammophilus]]'' dienen. Vor dem Eindringen in die Wirtskolonie muss die Jungkönigin zuerst eine Arbeiterin der Wirtsart töten, um für die Übertragung von Duftstoffen auf deren Oberfläche zu sorgen. Auch werden die zerstückelten Reste noch eine Weile in den Mandibeln getragen, was die Täuschung der Angehörigen der Wirtskolonie anscheinend zusätzlich erleichtert. So wird das Eindringen in das Wirtsnest ermöglicht.
 
 
''Lasius umbratus'' wird wiederum von ''[[Lasius fuliginosus]]'' als Wirtsart zur Koloniegründung genutzt.
 
 
 
==Literatur==
 
Bernhard Seifert: Die Ameisen Mittel- und Nordeuropas; Lutra Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Görlitz/Tauer 2007; ISBN 978-3-936412-03-1
 
 
 
== Weblinks ==
 
*[http://eusozial.de/viewtopic.php?f=26&t=801 Bilderbericht über Koloniegründung von ''Chthonolasius sp.'']
 
*[http://www.ameisenforum.de/europ-ische-arten/41143-lasius-chthonolasius-sp-gr-ndungserfahrungen.html Bericht über parallele Koloniegründung von mehreren ''Chthonolasius sp.'']
 
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