Bearbeiten von „Lasius umbratus“

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| Unterfamilie    = Formicinae
 
| Unterfamilie    = Formicinae
 
| Art              = umbratus
 
| Art              = umbratus
| Bild            = Lasius umbratus.jpg
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| Bild            = DSCF4750.JPG
| Bildbeschreibung =  
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| Bildbeschreibung = ''Lasius umbratus'' Königin mit getöteter Wirtsarbeiterin
 
| Verbreitung = Europa
 
| Verbreitung = Europa
 
| Habitat          = von der Wirtsart abhängig
 
| Habitat          = von der Wirtsart abhängig
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== Koloniegründung ==
 
== Koloniegründung ==
[[Datei:DSCF4750.JPG|thumb|left|''Lasius umbratus'' Königin mit getöteter Wirtsarbeiterin]] Die Weibchen schwärmen zusammen mit den Männchen zwischen Ende Juni und Ende September an schwülwarmen Nachmittagen bis in die ersten Nachtstunden hinein und versuchen, nachdem sie sich in der Nähe der Mutterkolonie gepaart haben, so schnell wie möglich ein Wirtsnest zur [[Gründung#Die abhängige Koloniegründung durch temporären Sozialparasitismus|sozialparasitären]] Gründung zu finden. Als Wirte können ''[[Lasius niger]]'', ''[[Lasius brunneus]]'' oder ''[[Lasius platythorax]]'' dienen, ''[[Lasius psammophilus]]'' kommt wahrscheinlich auch in Frage. Vor dem Eindringen in die Wirtskolonie muss die Jungkönigin zuerst eine Arbeiterin der Wirtsart töten, um Duftstoffe von deren Oberfläche auf sich selbst übertragen zu können. Auch werden die zerstückelten Reste noch eine Weile in den Mandibeln getragen, was die Täuschung der Angehörigen der Wirtskolonie anscheinend zusätzlich erleichtert. Unmittelbar nach dem erfolgreichen Eindringen in das Wirtsnest wird die neue Königin durch die Arbeiterinnen stark umsorgt und gefüttert, so dass sie nach etwa zwei Wochen mit der Eiablage beginnt. Die alte Königin wird entweder vom Sozialparasiten oder in Folge von dessen Bevorzugung von den eigenen Arbeiterinnen getötet.
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Die Weibchen schwärmen zusammen mit den Männchen zwischen Ende Juni und Ende September an schwülwarmen Nachmittagen bis in die ersten Nachtstunden hinein und versuchen, nachdem sie sich in der Nähe der Mutterkolonie gepaart haben, so schnell wie möglich ein Wirtsnest zur [[Gründung#Die abhängige Koloniegründung durch temporären Sozialparasitismus|sozialparasitären]] Gründung zu finden. Als Wirte können ''[[Lasius niger]]'', ''[[Lasius brunneus]]'' oder ''[[Lasius platythorax]]'' dienen, ''[[Lasius psammophilus]]'' kommt wahrscheinlich auch in Frage. Vor dem Eindringen in die Wirtskolonie muss die Jungkönigin zuerst eine Arbeiterin der Wirtsart töten, um Duftstoffe von deren Oberfläche auf sich selbst übertragen zu können. Auch werden die zerstückelten Reste noch eine Weile in den Mandibeln getragen, was die Täuschung der Angehörigen der Wirtskolonie anscheinend zusätzlich erleichtert. Unmittelbar nach dem erfolgreichen Eindringen in das Wirtsnest wird die neue Königin durch die Arbeiterinnen stark umsorgt und gefüttert, so dass sie nach etwa zwei Wochen mit der Eiablage beginnt. Die alte Königin wird entweder vom Sozialparasiten oder in Folge von dessen Bevorzugung von den eigenen Arbeiterinnen getötet.
  
 
''Lasius umbratus'' wird wiederum von ''[[Lasius fuliginosus]]'' als Wirtsart zur Koloniegründung genutzt.
 
''Lasius umbratus'' wird wiederum von ''[[Lasius fuliginosus]]'' als Wirtsart zur Koloniegründung genutzt.
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