Lasius umbratus: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Weibchen schwärmen, zusammen mit den Männchen zwischen Ende Juni und Ende September, an schwülwarmen Nachmittagen bis in die ersten Nachtstunden hinein und versuchen, nachdem sie sich in der Nähe der Mutterkolonie gepaart haben, so schnell wie möglich ein Wirtsnest zu finden. Als Wirte können ''[[Lasius niger]]'', ''[[Lasius brunneus]]'' oder ''[[Lasius psammophilus]]'' dienen. Vor dem Eindringen in die Wirtskolonie muss die Jungkönigin zuerst eine Arbeiterin der Wirtsart töten, um Duftstoffe von deren Oberfläche auf sich selbst übertragen zu können. Auch werden die zerstückelten Reste noch eine Weile in den Mandibeln getragen, was die Täuschung der Angehörigen der Wirtskolonie anscheinend zusätzlich erleichtert. So wird das Eindringen in das Wirtsnest ermöglicht.
 
Die Weibchen schwärmen, zusammen mit den Männchen zwischen Ende Juni und Ende September, an schwülwarmen Nachmittagen bis in die ersten Nachtstunden hinein und versuchen, nachdem sie sich in der Nähe der Mutterkolonie gepaart haben, so schnell wie möglich ein Wirtsnest zu finden. Als Wirte können ''[[Lasius niger]]'', ''[[Lasius brunneus]]'' oder ''[[Lasius psammophilus]]'' dienen. Vor dem Eindringen in die Wirtskolonie muss die Jungkönigin zuerst eine Arbeiterin der Wirtsart töten, um Duftstoffe von deren Oberfläche auf sich selbst übertragen zu können. Auch werden die zerstückelten Reste noch eine Weile in den Mandibeln getragen, was die Täuschung der Angehörigen der Wirtskolonie anscheinend zusätzlich erleichtert. So wird das Eindringen in das Wirtsnest ermöglicht.
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Version vom 24. Februar 2011, 00:41 Uhr

Lasius umbratus
Lasius umbratus Königin mit getöteter WirtsarbeiterinLasius umbratus Königin mit getöteter Wirtsarbeiterin
Systematik
Unterfamilie: Formicinae
Gattung: Lasius
Untergattung: Chthonolasius
Art: Lasius umbratus
Weitere Informationen
Gründung: sozialparasitär
Königinnen: monogyn, lt. Seifert 2007 eventuell auch oligogyn
Wissenschaftlicher Name
Lasius umbratus

(Nylander, 1846)

Lasius umbratus, auch Gelbe Schattenameise genannt, gehört zur Gattung Lasius innerhalb der Formicinae. Die Art wird zur Untergattung Chthonolasius gezählt.

Verbreitung und Lebensraum

Das Verbreitunsgebiet erstreckt sich von Spanien bis Skandinavien und Kasachstan. In Mitteleuropa kommt L. umbratus überall auf offenen Flächen, aber auch in Gehölzen vor. Dabei besiedelt sie auch Siedlungsgebiete und meidet nur extrem trockene, sowie sehr feuchte Habitate. Wichtig für die Ansiedlung junger Königinnen ist das Vorhandensein geeigneter Wirtsnester, da Lasius umbratus sozialparasitär gründet.

Lebensweise

Die Gelbe Schattenameise lebt oft in Trophobiose mit Wurzelläusen, wodurch der Hauptteil des Nahrungsbedarfs gedeckt wird. Der Nestkern besteht zum Teil aus recht dünnwandigen Kammern, die mit Sekret (welchem?) verfestigt wurden.

Koloniegründung

Die Weibchen schwärmen, zusammen mit den Männchen zwischen Ende Juni und Ende September, an schwülwarmen Nachmittagen bis in die ersten Nachtstunden hinein und versuchen, nachdem sie sich in der Nähe der Mutterkolonie gepaart haben, so schnell wie möglich ein Wirtsnest zu finden. Als Wirte können Lasius niger, Lasius brunneus oder Lasius psammophilus dienen. Vor dem Eindringen in die Wirtskolonie muss die Jungkönigin zuerst eine Arbeiterin der Wirtsart töten, um Duftstoffe von deren Oberfläche auf sich selbst übertragen zu können. Auch werden die zerstückelten Reste noch eine Weile in den Mandibeln getragen, was die Täuschung der Angehörigen der Wirtskolonie anscheinend zusätzlich erleichtert. So wird das Eindringen in das Wirtsnest ermöglicht.

Weblinks

Interessanter Bilderbericht über Koloniegründung von Chthonolasius sp.